Baulicher Zustand des Römischen Theaters

Anfrage zur Stadtratssitzung am 07.02.2018

In der Allgemeinen Zeitung vom 08.01.2018 wurde über den katastrophalen baulichen Zustand der ausgegrabenen Pfeilerstümpfe des Römischen Theaters in Mainz berichtet. Es handelte sich hier um das größte römische Bühnentheater nördlich der Alpen und bot rund 10.000 Menschen Platz. Dieses Zeugnis unserer Vergangenheit wurde in den letzten Jahren mit viel ehrenamtlichen Einsatz freigelegt und für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht. Bereits 2002 und 2010 wurden vom Architekten Jan Martin Klessing Konzepte für die Konservierung und sogar eine Teil-Revitalisierung des Bühnentheaters der Verwaltung übergeben. Jetzt schlagen jedoch die aktiven Bürgerinnen und Bürger Alarm, dass die historischen Anlagen inzwischen verwittern und verfallen. Es wird eine konsequente Wiederaufnahme „der Konservierungsarbeiten an den ruinösen Mauerbefunden“ gefordert.

Wir fragen daher an

1. Wir bitten die Verwaltung um einen Sachstandsbericht zu den 2002 und 2010 eingereichten Konzepten zum Erhalt des Römischen Theaters. Wann hatten sich damit städtische Gremien befasst und mit welchem Ergebnis? Wie will die Verwaltung damit weiter umgehen?
2. Warum herrscht, wie berichtet, bei diesem Thema seit 2010 „Funkstille“?
3. Wie will die Verwaltung aktuell die notwendigsten Konservierungs- und Sanierungsmaßnahmen finanzieren und durchführen? Welche konkreten Überlegungen hat die Verwaltung hierzu? Welche Maßnahmen werden derzeit durchgeführt und welcher Zeitplan existiert für weitere Maßnahmen? Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung?
4. Gab es bereits Gespräche mit dem Land? Sieht die Verwaltung Möglichkeiten das Land mit einzubeziehen, sowohl hinsichtlich einer Übernahme zur Sicherung des Objektes als auch in Bezug auf mögliche Zuschüsse?

Dr. Claudius Moseler
Fraktionsvorsitzender

Antwort der Verwaltung


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