Verbot von Plastiktüten bei den Mainzer Wochenmärkten

Antrag zur Stadtratssitzung am 21.11.2018

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Verwaltung soll durch eine Ergänzung der bisher gültigen Marktsatzung für die Mainzer Wochenmärkte den Markthändlern die Benutzung von Plastiktüten als Verpackungsmaterial untersagen. Als eine mögliche Alternative zu den Plastiktüten sollen die Markthändler den Kunden aktiv die „Domsgickel“-Taschen anbieten. Von Kunden mitgebrachte eigene Behältnisse und Tüten sollen jedoch weiterhin benutzt werden dürfen.

Begründung:

Plastikmüll ist, wie diversen Presseberichten in den letzten Monaten zu entnehmen war, ein immer größer werdendes Problem. Hierzu zählen auch die auf Wochenmärkten verwendeten Plastiktüten, in denen Einkäufe auf Wochenmärkten (Gemüse; Obst etc.) verpackt werden.

Oftmals wird den Kunden das Einkaufsgut wie selbstverständlich in Plastiktüten verpackt, ohne die Kunden nach mitgebrachten eigenen Behältnissen zu fragen. Zwar ist es richtig, dass inzwischen viele Kunden die Verpackung in mitgebrachten Plastiktüten einfordern. Insgesamt ist aber die Zahl der auf Wochenmärkten benutzten Plastiktüten noch viel zu hoch.

Die Verwaltung kann auf kommunaler Ebene einen kleinen Beitrag leisten, die oft gedankenlose Verwendung von Plastiktüten deutlich zu verringern, indem sie durch eine Ergänzung der Marktsatzung die Benutzung von Plastiktüten als Verpackungsmaterial auf Seiten der Markthändler untersagt.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.

Dr. Claudius Moseler
Fraktionsvorsitzender


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