"Bürgernähe vor Wirtschaftsinteressen"

Kampf gegen den Fluglärm verstärken

Mainz. "Dass die Feinstaubbelastung und die unzumutbare Lärmbelastung nachgewiesenermaßen Gesundheitsschäden wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaf-Konzentrationsstörungen begünstigen, sollte mittlerweile auch den verantwortlichen Politikern klar sein", so die ÖDP-Stadtratsfraktion. Gegen naturgegebene Faktoren wie Ostwind kann die Politik zwar nichts ausrichten, "im Hinblick auf die andauernden Verspätungen die das Nachtflugverbot ja weitestgehend aufheben, vermissen wir jedoch ein konsequentes Vorgehen der Landesregierungen", so Dagmar Wolf-Rammensee, ÖDP-Mitglied im Ortsbeirat Oberstadt. „Wir teilen die Kritik des Lärmschutzbeauftragten Tobias Hoffmann. Das Wirtschaftswachstum vor Bürgerinteressen steht, kann man am kaum vorhandenen Engagement für die Einhaltung des Nachtflugverbots ablesen“, bedauert ÖDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler. Dagmar Wolf-Rammensee fügt hinzu: "Durch Billigflieger, steuerfreies Flugbenzin sowie andere Subventionen und Steuerfreiheiten werden all die Versprechungen zu Nichte gemacht." Die ÖDP fordert die Stadtspitze auf, von ihren Parteigenossen in der Landesregierung endlich ein spürbares Engagement für aktiven Schutz vor Lärm und Schadstoffausstoß einzufordern. Die offiziellen Montagsdemos beginnen am Montag, dem 6. August in Terminal 1.

Dagmar Wolf-Rammensee

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