20.05.2014

Kein weiterer Flughafenausbau und Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr

ÖDP beteiligte sich an 100. Montagsdemonstration

Der ÖDP-Spitzenkandidat bei der Mainzer Kommunalwahl, Stadtratsmitglied Dr. Claudius Moseler, ist begeistert von der regen Teilnahme an der 100. Montagsdemonstration am 19. Mai 2014 im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens. „Es war eine besondere Gelegenheit, um uns erneut noch mehr Gehör für unsere Region zu verschaffen.“ Moseler und sein Fraktionskollege Prof. Dr. Felix Leinen machten eines ihrer Kernanliegen mit einem Banner deutlich: „Gute Nacht von 22 bis 6 Uhr wünscht die ÖDP“. Dazu trugen beide Schlafzipfelmützen und Moseler einen Bademantel.

„Der Flughafen drückt immer stärker auf die Lebensqualität der Mainzer Stadtteile und bedroht ganz konkret die Gesundheit der Menschen, die hier leben.“ Die ÖDP fordert daher ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr und einen bedingungslosen Stopp des weiteren Flughafenausbaus, so beispielsweisen keinen Bau des Terminal 3. „Dieser Flughafen ist in einer Metropolregion wie dem Rhein-Main-Gebiet nicht raumverträglich!“ warnt Moseler.

Moseler, der auch auf Platz 10 der Europawahlliste der ÖDP steht, kämpft für ein EU-weites Nachtflugverbot. „Das Europäische Parlament muss sich hierfür einsetzen, um Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten zu schützen.“ Im April 2014 beschäftigte sich das EU-Parlament mit Lärmbeschränkungen an Flughäfen. Der Verkehrsausschuss hat für eine Verordnung gestimmt, um lokalen Behörden auch weiterhin zu ermöglichen, über lokale Lärmschutzauflagen zu entscheiden. „Dies ist uns aber noch viel zu wenig“, erklärt Moseler.