Programm für die Mainzer Altstadt

Elvira Kürsten – Spitzenkandidatin für die Altstadt

Macht sich stark für die Altstadt: Elvira Kürsten

Elvira Kürsten ist Ihre Spitzenkandidatin für die Mainzer Altstadt. Sie ist Wahl-Mainzerin seit mehr als 40 Jahren, seit 12 Jahren in der Altstadt. Die spezifischen Probleme der Altstadt, wie z.B. Lärm, Dreck, Leerstand im Einzelhandel, ECE oder Hopfengarten sind ihr darum gut bekannt.

„Ich mache mich stark für Tempo 30 nachts in den Durchfahrtstraßen, damit der Verkehrslärm gemindert wird und die Menschen wieder ruhig schlafen können.“ Besonders in der Rheinstraße ist der Lärm – auch durch die vielen Lastwagen, die in hohem Tempo durch die Stadt heizen – unerträglich. Eine Temporeduzierung könnte hier bedeutende Erleichterung verschaffen.

Ein spezielles Problem in der Altstadt sind zudem die Nachtschwärmer auf dem Heimweg, die laut grölend die Nachbarschaft wecken und in die Ecken und vor Türen urinieren. „Die Stadt muß hier aktiv werden, um die Nachtruhe zu gewähren und den Ekelfaktor einzudämmen!“ „Tretminen“ sind ein weiteres unliebsames Thema, dem mit überall zugänglichen Beuteln für Hundekot und nahe liegenden Mülleimern begegnet werden kann. Mit solchen guten Voraussetzungen sollte sich das Problem von allein erledigen, notfalls aber auch sanktioniert werden.

Generell ist Unrat in der Innenstadt ein brisantes Thema. Kippen, Kaugummis und viele, viele Scherben. Ein Einschreiten schon in der „Entstehungsphase“ könnte viele Reinigungskosten einsparen. „Ich setze mich für den Erhalt des Flairs in der Altstadt ein, z.B. die kleinen Märkte am Hopfengarten und Neubrunnenplatz, den Erhalt der Bäume und mehr Sitzgelegenheiten für Passanten in der Stadt.“ Dieses Flair findet leider zur Zeit seine Grenzen bei vielen Stolperfallen, kaputten Gullideckeln, und – besonders für Rollstuhlfahrer – zu wenigen ordentlich abgesenkten Bordsteinkanten. Auch das Fahrverbot in der Fußgängerzone außerhalb der Ladezeiten sollte endlich konsequent umgesetzt werden. 

Ausstiegsoption besteht

Ludwigsstraße: Flaniermeile – wie lange noch?

Wir fordern für das neue Einkaufsquartier:

  • den für die Innenstadt erforderlichen Nutzungsmix aus Einkaufen, Wohnen, Gewerbe und Kultur.
  • die Bereitschaft des Investors im öffentlichen Raum Platzgestaltungen zu finanzieren.
  • eine Begrenzung der Gesamtfläche auf allerhöchstens 25.000 qm.
  • eine starke Durchwegung, mehrere Ein- und Ausgänge und den Erhalt öffentlichen Raums und damit die Vernetzung mit der City.
  • ein Verträglichkeitsgutachten, auch für die innerstädtischen Randlagen. Es existieren Alternativen zu dem bisherigen mit dem Investor ECE eingeschlagenen Weg. Sollte mit ECE kein Einvernehmen zu erzielen sein, werden wir daher die „Ausstiegsoption“ heranziehen. 

Unsere Ziele für die Altstadt

Schöne Altstadt: Kulturelles Erbe erhalten.

„Global denken – lokal handeln“ und „Weniger ist mehr“: Diese Grundsätze, die nichts an Richtigkeit eingebüßt haben und aus denen sich die ÖDP vor über 30 Jahren gegründet hat, möchten wir auch in der Mainzer Kommunalpolitik verwirklicht sehen. Im Ortsbeirat der Mainzer Altstadt setzen wir uns deshalb u.a. ein:

– Für eine von durchlässiger Bebauung geprägte Umgestaltung der Ludwigsstraße, gegen das größenwahnsinnige ECE-Center
– Für den Erhalt des Einzelhandels und die Verhinderung von Leerständen durch entsprechende vorausschauende Planungskonzepte für die Innenstadt
– Für eine sinnvolle Nutzung leerstehender öffentlicher Gebäude/Räume (z.B. FH-Gebäude, Stadtmauer bei der ehemaligen Tankstelle an der Rheinstraße)

– Für eine bessere Erreichbarkeit der Innenstadt ohne Auto durch:

  • Optimierung der Radwegestruktur inkl. der Abstellmöglichkeiten (z.B. vom/zum Hauptbahnhof und Bahnhof Römisches Theater)
  • Taktverdichtung bei Bus und Straßenbahn zu den Haupteinkaufszeiten
  • Optimierung der Aufbewahrungsmöglichkeiten für Gepäck inkl. der Einrichtung eines Einkaufslieferdienstes
  • Konsequente Überwachung des ruhenden Verkehrs und des Anwohnerparkens


– Für einen Interessensausgleich zwischen den Bedürfnissen einer lebenswerten Altstadt und dem Ruhebedürfnis der Anwohner
– Für verstärkte Kontrollen an den Abenden und Wochenenden: Die negativen Auswirkungen der verlängerten Ladenöffnungszeiten dürfen nicht zulasten der Anwohner gehen
– Erhalt und Pflege des Grüns in der Innenstadt, v.a. der Bäume

Global denken – Lokal handeln

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