Dagmar Wolf-Rammensee für die Oberstadt

Dagmar Wolf-Rammensee

Liebe Oberstädterinnen und Oberstädter,

aufgewachsen bin ich am Fichteplatz, verheiratet und mit einem Sohn lebe ich tief verwurzelt in der Mainzer Oberstadt.

Als langjährige Einzelhändlerin in der Mainzer Altstadt und nun seit vielen Jahren als Diplom-Sozialarbeiterin tätig in der Flüchtlings­arbeit und in der Begleitung von jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren bin ich vertraut mit aktuellen Themen. Seit Jahrzehnten bin ich überdies aktiv im Bürgerschaftlichen Engagement: gegen die Startbahn West und den Ausbau des Flughafens Frankfurt, in der Friedens- und der Anti-Atombewegung, im NABU, in der BI Ludwigsstraße u.v.m.

In den vergangenen fünf Jahren durfte ich Sie als Mitglied des Ortsbeirats Oberstadt vertreten. Unzählige Anträge und Anfragen stellte ich z.B. gegen Fluglärm und den weiteren Ausbau des Frankfurter Flughafens. Meine Forderung nach Aufstockung der Schulsozialarbeit an allen Schulen der Oberstadt führte mit zu einem Stadtratsantrag.

Mir liegen die Schaffung und der Erhalt preiswerten Wohnraums in gewachsenen sozialen Strukturen am Herzen. Edelsanierungen, die Veräußerung und Bebauung unserer Grünflächen sowie die unzumutbare Bebauung am Linsenberg lehne ich ab. Wir müssen endlich die Verkehrsprobleme in den Griff bekommen und fordern hierzu ein Verkehrskonzept. (Mehr zu diesen Themen auf der Rückseite des Informations­blatts.)

Denkmal- und Naturschutz, wie am Beispiel Zita­dellengraben, dürfen sich nicht entgegenstehen. In Grünanlagen, besonders im Umfeld der Uniklinik, der Schulen und der Lebensmittelmärkte landet immer mehr Müll. Weggeworfe­ne Lebensmittel füttern die Ratten- und Krähen­­­­- po­pu­­lation im Grüngürtel an. Müll, Unrat und auch Wandschmierereien müssen umgehend und in kürzeren Intervallen beseitigt werden.

Überlassen wir unsere Zukunft nicht den großen Parteien. Setzen Sie ein Zeichen, geben Sie unserem kreativen und zuverlässigen Team Ihre Stimme. Wir sind das Sandkorn im Getriebe, wir legen den Finger immer wieder in die Wunde. Lassen Sie uns die Verwaltung und die zuständigen Dezernate zu einer konstruktiven Arbeit ermahnen und ermuntern.

Diese Aufgabe sehe ich als meine Verpflichtung und Verantwortung für die nächsten Jahre im Ortsbeirat und besonders für meine Kandidatur als Ortsvorsteherin. Auch verschreibe ich mich diesen Versprechungen und Visionen für die Wahl in den Mainzer Stadtrat.

Ihre Dagmar Wolf-Rammensee

Grünanlagen aufwerten und pflegen

Foto: Nikolas Hönig

Stadtpark, Volkspark und Grüngürtel sind als Naherholungsgebiete und als grüne Lunge unverzichtbar für die Stadt. Der Erhalt der Grünanlagen ist uns in Zeiten des Klimawandels und der Luftverschmutzung ein besonderes Anliegen. Wir lehnen jede weitere Veräußerung, jede weitere Bebauung der Mainzer Grünanlagen ab. Wir setzen uns ein für den Erhalt des Baumbestandes und für weitere Baumpflanzungen, ebenso für eine stärkere Entsiegelung und Durchgrünung der Stadt als dringliche Abhilfe gegen Sommerhitze und Starkregen. Für neue Baugebiete fordern wir, dass mindestens 8 Prozent der Fläche als öffentliche, untereinander vernetzte Grünflächen ausgewiesen werden. In Bereichen dieser grünen Oasen soll gemeinschaftliches Gärtnern möglich sein. Dies sorgt für ein gutes Klima sowohl in meteorologischer als auch in sozialer Hinsicht. Wir setzen uns für den Erhalt und – nach Bedarf – für eine Erweiterung der Kleingartenanlagen ein.

Tempo 30, sichere Rad­wege, gute Busverbindungen

Foto: Nikolas Hönig

Besonders im Umfeld der Kliniken ist der Parkdruck durch auswärtige PKW groß. Einzelne Anwohnerparkzonen haben in den angrenzenden Wohngebieten noch zusätzlich zur Belastung beigetragen. Wir brauchen für die Oberstadt ein Gesamtkonzept für den ruhenden Verkehr und regelmäßige, häufig durchgeführte Kontrollen der Falschparker. Wir setzen uns für eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 in Wohnstraßen, im Umfeld der Schulen, Senioreneinrichtungen und Kliniken ein. Gerade die aktuelle Debatte am Beispiel der Goldgrube zeigt, wie dringend wir ein sicheres und ausreichend dimensioniertes Radwegenetz brauchen. Kindern und Senioren ist nicht zuzumuten, auf dem Fahrrad im fließenden Autoverkehr „mitzuschwimmen“. Wir setzen uns außerdem für eine attraktive Busverbindung ein mit enger Taktung und direkter Anbindung ohne Umsteigen ins Stadtzentrum.

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