Programm für die Mainzer Oberstadt

Dagmar Wolf-Rammensee – Für die Oberstadt

Aktive Politik mit sozialem Engagement: Dagmar Wolf-Rammensee.

Dagmar Wolf-Rammensee ist Ihre Ortsvorsteherkandidatin für die Oberstadt. Sie ist verheiratet, hat einen Sohn und ist aufgewachsen am Fichteplatz, heute wohnhaft Adelungstraße. Ausbildung zur Erzieherin, Berufserfahrung im Kinder-/Hortbereich, mit Schwerstbehinderten und auf dem ersten Abenteuerspielplatz in Frankfurt. Studium: Diplom-Sozialarbeiterin.

Als Vorsitzende im Förderverein der IGS-Hechtsheim bin ich aktiv mit der heutigen Schulsituation konfrontiert. Seit 25 Jahren bin ich Mitinhaberin des Einzelhandelsfachgeschäftes Tessuto in der Mainzer Altstadt und bange um die Innenstadt seit dem Entscheid des Stadtrates für das geplante ECE-Einkaufszentrum. Im Vorstand der Bürgerinitiative für eine sinnvolle Neugestaltung der Ludwigsstraße (kein geschlossener Konsumtempel im Herzen von Mainz!) wende ich mich ganz klar und eindeutig mit der ÖDP gegen diesen Stadtratsentscheid. Stattdessen muss die Nahversorgung in den Ortsteilen sichergestellt sein. Als leidenschaftliche ehrenamtliche Mitarbeiterin der Landesarchäologie sind mir außerdem historische Schätze unserer Stadt vertraut. Sie sind für unsere nachfolgenden Generationen dringend erhaltenswert – Drususstein, Römersteine, Bühnentheater. Auch künftig heißt es, Bausünden zu verhindern und neue Vorhaben kritisch zu begleiten – siehe Berliner Siedlung, GFZ-Areal und IBM-Gelände.

Bei der ÖDP fühle ich mich gut aufgehoben, weil mir und meiner Familie die Natur sehr am Herzen liegt. Seit Jahren sind wir Mitglieder beim Naturschutzbund, BUND und beim Deutschen Alpenverein. Dieses Umweltbewusstsein bestärkt mich im Kampf gegen Fluglärm. Der Lärm über Wohngebieten, Schulen und Krankenhäusern ist nicht akzeptabel. Wir fordern ein konsequentes Handeln unserer Stadtvertreter gegen die Vorgehensweise von Fraport und der hessischen Landesregierung. 

Zukunft gestalten

Ausbau und Erneuerungen der Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen (Altenheime) stehen mit an oberster Stelle des Handlungsbedarfs. Unsere Zukunft liegt im Wohl der künftigen Generationen. Wir fordern garantierte Versorgung mit Betreuungsplätzen, geringere Klassengrößen, sichere Arbeitsverträge für Lehrkräfte, mindestens zwei volle Sozialarbeiterstellen an allen Schulformen. Computer und die Wartung dieser sollten an allen Schulen selbstverständlich sein. Wir setzen uns für die Einrichtung eines Quartierforums ein, um Jugendliche in demokratische Entscheidungsprozesse einzubinden. 

Viel Potenzial - GFZ-Kaserne sinnvoll nutzen

Die Oberstadt hat Potenzial! Die ehemalige GFZ-Kaserne bietet sich für die neue Ortsverwaltung und als Bürgerzentrum geradezu an! Nach behindertengerechter Umgestaltung und Modernisierung sind unzählige Möglichkeiten des sozialen, kulturellen Austauschs vorhanden: Raum für Vereine, Initiativgruppen, Musikübungsräume, Sport-/Bewegungsplätze. Teile der Grünflächen ließen sich mit BUND und NABU laut dem Motto „Familien ackern und ernten“ sinnvoll nutzen. Wir setzen uns für die frühzeitige Entwicklung eines Bebauungsplans unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein. Die Oberstadt braucht bezahlbaren Wohnraum, ausreichend Grünflächen für Begegnung und Spielplätze für Kleinkinder in Sichtweite der Wohnungen sowie gewerbliche Flächen zur Versorgung des täglichen Bedarfs. 

Bezahlbares Wohnen

Fichteplatz: Beispielhaft auch für heutige Stadtplaner. (Foto: Privat)

Dem demografischen Wandel gerecht werden, das bedeutet auch Mehrgenerationshäuser bauen für Alt und Jung. Es gilt den Gebietscharakter unserer Oberstadt zu bewahren, ökologische und stadtklimatische Aspekte zu berücksichtigen und diese in die Planungen einzubeziehen. Wir wollen nachbarschaftliche Strukturen erhalten und lehnen unverträgliche Nachverdichtungen ab. Bezahlbares Wohnen sollte bei allen Neubebauungen im Vordergrund stehen. Mainz braucht Raum für Kinder, Familien und Begegnung. 

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