Programm für Mainz-Gonsenheim

Für Gonsenheim – Dr. Holger Schinke

Dr. Holger Schinke für Gonsenheim

Gonsenheim ist mit mehr als 23.000 Einwohnern nach der Neustadt der zweitgrößte Stadtteil von Mainz. Viele Dinge haben sich hier in den letzten Jahren getan – die beiden Neubaugebiete „Am großen Sand“ und „Gonsbachterrassen“ sind mittlerweile zum allergrößten Teil bebaut, was die Zahl der Gonsenheimer stark erhöht hat. Es wurden neue Kita-Plätze geschaffen, es gibt neue Einkaufsmöglichkeiten und eine Direktverbindung mit dem Bus nach Wiesbaden. Die Liste ließe sich sicher noch fortsetzen. Und – die ÖDP war durch mich erstmals im Ortsbeirat vertreten. Mein Name ist Holger Schinke, ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Töchter (8 und 4 Jahre). Ich bin im heutigen Sachsen-Anhalt in unmittelbarer Nähe eines riesigen Chemiebetriebes aufgewachsen und habe daher schon als Kind erlebt, was Umweltverschmutzung bedeutet. Durch mein Meteorologiestudium und meine anschließende Tätigkeit in der Klimaforschung bin ich mit Fragen des Klimawandels in Berührung gekommen – und der Erkenntnis, dass der Mensch seine Umwelt nicht nur zum Positiven verändert. Aber nicht nur Umweltthemen sind mir geläufig. Als Vater erlebe ich, welche Verbesserungsmöglichkeiten es noch bei der Familienpolitik gibt. Auch wenn die Kitakapazitäten – nicht zuletzt durch den Druck der ÖDP – jetzt ausgebaut worden sind, so ist dies doch viel zu spät geschehen, so dass viele Eltern lange auf einen Platz warten mussten. Es ist schon jetzt abzusehen, dass es in den nächsten Jahren weiter zu Engpässen kommen wird. Außerdem müssen entsprechende Schulkapazitäten langfristig vorhanden sein, denn das Problem der fehlenden Kitaplätze darf sich nicht auf anderer Ebene wiederholen. Verkehrsfragen stehen bei mir ebenso auf der Tagesordnung – ob nun als Radfahrer in Mainz oder aber im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 643.

Ihr Holger Schinke

Kitas im Stadtteil Gonsenheim

Noch Baustelle, aber schon eröffnet: Kita Elsa-Brändström-Straße (Foto: Privat)

Die Zahl der Kitaplätze blieb in den letzten Jahren deutlich hinter dem Bedarf zurück. Wir setzen uns für die rechtzeitige Schaffung einer ausreichenden Zahl an Kitaplätzen ein. Dies bedeutet, dass alle Eltern in Wohnortnähe einen Kitaplatz ab dem Zeitpunkt bekommen, zu dem sie es wünschen – und dies auch ganztags und unabhängig vom Alter der Kinder. Auch sollten Kitas aus finanzpolitischen Erwägungen heraus nicht immer größer werden, so wie dies in Gonsenheim der Fall ist. Kitas mit 3 bis 5 Gruppen sind groß genug – denn Eltern wünschen sich angemessen große Kitas und keine Rieseneinrichtungen. 

Bäume oder Bäumchen?

Bäume im Neubaugebiet (Foto: Privat)

Gonsenheim hat – auf Mainz bezogen – einen sehr hohen Grünanteil. Das Problem: Er ist ungleichmäßig verteilt. Während die Bewohner im Westen von der Nähe des Gonsenheimer Waldes profitieren und im Waldvillengebiet viele stattliche Bäume wachsen, sieht es in den Neubaugebieten anders aus. Insbesondere die Bäume am Straßenrand fristen dort ein kärgliches Leben. Das sieht nicht nur traurig aus – kleine Bäume ohne viel Grünanteil bringen weder Schatten noch ein besseres Klima vor Ort. 

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