Programm für Mainz-Mombach

Lebensqualität der Mombacher hat höchste Priorität

Markus Kirschner, Ortsbeirat und Ortsvorsteherkandidat für Mombach

Mombach hat einen zwiespältigen Ruf. Wir setzen uns dafür ein, die Schwächen zu beseitigen und auf die Vorzüge aufmerksam zu machen! Mombach soll attraktiver werden. Wir stehen hinter dem Projekt „Soziale Stadt“ und wollen die optische Aufwertung der Hauptstraße sowie die Revitalisierung und Ansiedlung von abwechslungsreichen Geschäften, Kneipen und Veranstaltungsorten im Quartier. Die Geruchs- und Lärmbelastung muss deutlich reduziert und das soziale Miteinander gefördert werden.

Probleme bereitet uns der Individualverkehr. Wildes Parken in Mombach ist ein Zeichen für mangelnden Parkraum. Der zunehmende Parkplatzsuchverkehr ist ökologisch und ökonomisch nicht hinnehmbar. Noch immer wird auf der Kreuzstraße zu schnell gefahren. Wir setzen uns für eine weitere Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit durch Fahrbahnverengungen ein und möchten den Anteil an Spielstraßen im alten Ortskern deutlich erweitern. Die vorhandenen Grünanlagen sollen ausgebaut und gepflegt werden. Mombach bietet aufgrund seiner geographischen Lage zahlreiche Angebote zur Naherholung, insbesondere für Spaziergänger und Radfahrer. Der Verfall des vorhandenen Wegenetzes wird jedoch durch umständliche Haushaltsregelungen beschleunigt. Die begrenzten vorhandenen finanziellen Mittel müssen effektiv für die vielen bereits heute engagierten Mombacher genutzt werden. So wollen wir die Lebensqualität vor Ort steigern.

Mombach hat einiges zu bieten: die Nähe zu schönen und weitläufigen Erholungsgebieten, eine gute Verkehrsanbindung, im Mainzer Vergleich (noch) akzeptable Mietpreise und offene und herzliche Mitbürger. Wünschenswert wäre, wenn die Wohnbau wie in der Vergangenheit dafür sorgt, dass hier bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stehen.

Für Transparenz

Justizministerium muss einschreiten: Stadt verstößt bei Berufsbetreuern gegen Bundesrecht. (Foto: Privat)

Hiobsbotschaft für Alte, Kranke und Schwache: Die Stadt Mainz verstößt gegen das Betreuungsgesetz. So der beauftragte Rechtsanwalt Baur. Sigrid Erdmann (ÖDP) und weitere Kommunalpolitiker haben nach Bürgerbeschwerden die Vergabekriterien an Mainzer Berufsbetreuer untersucht. Auf Anfrage räumt OB Ebling schriftlich ein, dass Mainz keine Liste der Berufsbetreuer führt. Ein Verstoß gegen Bundesrecht. So damals auch Staatssekretär Dr. Max Stadler. Beschwerde beim Landesjustizminister läuft. 

Für Offenheit

Phönixhalle (Foto: M. Kirschner)

Indem wir Probleme offen angehen, wird Mombach auch für Außenstehende attraktiver werden. Wir wollen Mombach so weiter entwickeln, dass sich Studenten, junge Familien, Künstler, Akademiker, Arbeiter und generell Menschen aus allen sozialen Schichten hier wohlfühlen und sich niederlassen.

Eine Durchmischung und Integration von sozialen und ethnischen Gruppen ist wünschenswert. Wir wollen keine Ausgrenzung, sondern Einbeziehung und gute Nachbarschaft.

Für Mitsprache

Ortsverwaltung Mombach (Foto: M. Kirschner)

Die Menschen hier vor Ort wissen am besten, was gut für sie ist. Daher wollen wir uns dafür einsetzen, dass mehr Entscheidungen auf lokaler Ebene getroffen werden: im Ortsbeirat oder direkt in Bürgerversammlungen. Das geht nur, wenn die Stadt Mainz auf Kompetenzen verzichtet und den Ortsteilen finanzielle Mittel in Eigenverantwortung überlässt. Auf diese Weise wollen wir bessere Entscheidungen für Mombach treffen, die Verbundenheit stärken und Politik für den „normalen“ Bürger interessanter machen. 

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