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            <title>ÖDP Mainz-Stadt: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-mainz.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 01:28:20 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 16 Oct 2026 01:28:20 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 16:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hitzeschutz in Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für vulnerable Gruppen stärken </title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/hitzeschutz-in-schulen-kitas-pflegeeinrichtungen-u</link>
                        <description>gemeinsamer Antrag von FDP und ÖDP zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtrat möge beschließen:<br /> <br /> 1.    Die Stadtverwaltung wird beauftragt, bei allen künftigen Neubauten sowie grund-legenden Sanierungen von Schulen, Kindertagesstätten, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie weiteren städtischen Gebäuden, in denen sich regelmäßig besonders hitzeempfindliche oder vulnerable Personengruppen aufhalten, den Einbau geeigneter aktiver Kühlsysteme, insbesondere reversibler Wärmepumpen, die sowohl Heiz- als auch Kühlfunktionen übernehmen können, beziehungsweise Klimaanlagen verbindlich zu prüfen und grundsätzlich vorzusehen, sofern dem keine zwingenden technischen oder denkmalrechtlichen Gründe entgegenstehen.<br /> 2.    Dabei soll nicht allein auf einzelne Aufenthaltsräume abgestellt werden. Viel-mehr soll bei der Planung geprüft werden, welche Bereiche eines Gebäudes ins-besondere während länger andauernder Hitzeperioden gekühlt werden müssen, um gesundheitlich vertretbare Raumtemperaturen gewährleisten zu können.<br /> 3.    Bei bestehenden Gebäuden dieser Kategorien soll die Verwaltung im Rahmen ohnehin geplanter Sanierungen prüfen, ob eine Nachrüstung mit Klimatisierung technisch und wirtschaftlich sinnvoll möglich ist.<br /> 4.    Der Einsatz von Klimaanlagen und reversiblen Wärmepumpen soll nach Möglichkeit mit Photovoltaikanlagen auf den jeweiligen Gebäuden oder auf zugehörigen Flächen verbunden werden. Ziel soll es sein, den für die Kühlung benötigten Strom möglichst vor Ort klimafreundlich zu erzeugen und dadurch die zusätzlichen Betriebskosten so weit wie möglich zu reduzieren.<br /> 5.    Die Verwaltung wird gebeten, dabei auch Speicherlösungen, intelligente Gebäu-desteuerung, Verschattung, Fassaden- und Dachbegrünung sowie weitere passive Hitzeschutzmaßnahmen einzubeziehen. Diese sollen aktive Kühlung ergänzen, sie aber dort nicht ersetzen, wo bei extremer Hitze ein verlässlicher gesundheitlicher Schutz nur durch technische Kühlung gewährleistet werden kann.<br /> 6.    Die Stadtverwaltung soll dem Stadtrat ein Konzept vorlegen, aus dem hervorgeht,<br /> o    welche städtischen Einrichtungen prioritär betroffen sind,<br /> o    bei welchen anstehenden Neubau- und Sanierungsmaßnahmen eine Klimatisierung bereits berücksichtigt werden kann,<br /> o    welche Investitionskosten voraussichtlich entstehen,<br /> o    welche Einsparungen durch die Kombination mit Photovoltaik möglich sind und<br /> o    welche Förderprogramme von Bund und Land genutzt werden können.</p>
<p><br /> Begründung:<br /> <br /> Heiße Sommer und länger anhaltende Hitzeperioden stellen Kommunen vor neue Herausforderungen. Besonders betroffen sind Menschen, die sich nicht ohne Weiteres selbst schützen oder ihr Umfeld wechseln können. Dazu gehören Kinder in Kitas und Schulen ebenso wie ältere Menschen, Pflegebedürftige und andere vulnerable Gruppen.</p>
<p>Gerade in Schulen und Kindertagesstätten zeigen sich die Folgen hoher Raumtemperaturen sehr unmittelbar. Konzentrationsfähigkeit und Leistungsvermögen sinken, gleich-zeitig steigt die körperliche Belastung. Für ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen kann starke Hitze sogar zu einem ernsthaften Gesundheitsrisiko werden.</p>
<p>Die Antwort darauf kann nicht darin bestehen, bei jedem heißen Sommer lediglich kurzfristig über reduzierte Betreuungszeiten, Unterrichtsausfall oder provisorische Maß-nahmen zu diskutieren. Eine wachsende Stadt muss ihre öffentliche Infrastruktur so planen, dass sie auch unter veränderten klimatischen Bedingungen zuverlässig funktioniert.</p>
<p>Dabei ist entscheidend, Klimaanpassung, technische Vernunft und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Moderne Gebäudetechnik ermöglicht es heute, Räume effizient und bedarfsgerecht zu kühlen. Gleichzeitig fällt der größte Kühlbedarf genau in die Zeiten, in denen Photovoltaikanlagen besonders viel Strom erzeugen. Deshalb bietet sich gerade bei Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Einrichtungen eine Kombination von Photovoltaik und Klimatisierung an.</p>
<p>Der Strom für die Kühlung kann so zu einem erheblichen Teil direkt auf dem eigenen Dach erzeugt werden. Das reduziert laufende Kosten, entlastet langfristig den städtischen Haushalt und verhindert, dass notwendiger Hitzeschutz zu dauerhaft steigenden Energiekosten führt. Im Idealfall können Gebäude einen großen Teil des für ihre Kühlung benötigten Stroms selbst produzieren.</p>
<p>Selbstverständlich bleiben baulicher Sonnenschutz, Verschattung, Dämmung, Nacht-lüftung, Begrünung und eine intelligente Gebäudesteuerung wichtige Bestandteile eines wirksamen Hitzeschutzes. Sie stoßen jedoch bei lang anhaltenden extremen Temperaturen an Grenzen. Wer besonders gefährdete Menschen schützen will, darf des-halb technische Kühlung nicht grundsätzlich ausschließen.</p>
<p>Die Stadt Mainz sollte bei Neubauten und Sanierungen vorausschauend handeln. Eine Klimaanlage nachträglich in ein Gebäude einzubauen, ist häufig komplizierter und teurer, als sie von Anfang an in die Planung zu integrieren. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, verbindliche Standards für zukünftige Bau- und Sanierungsprojekte zu schaffen. Reversible Wärmepumpen bieten hier zusätzlich den Vorteil, dass sie ganzjährig sowohl für Heizung als auch Kühlung genutzt werden können und damit den Investitionsaufwand rechtfertigen.</p>
<p>Hitzeschutz ist keine Frage des Komforts, sondern zunehmend eine Frage funktionierender öffentlicher Daseinsvorsorge. Kinder, ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen haben Anspruch darauf, dass öffentliche Einrichtungen auch an sehr heißen Tagen sicher und nutzbar bleiben. Moderne Technik und erneuerbare Energie machen es möglich, diesen Schutz wirksam, wirtschaftlich und klimaverträglich zu organisieren.<br /> <br /> Susanne Glahn                       <br /> FDP-Fraktionsvorsitzende                       </p>
<p>Dr. Claudius Moseler<br /> ÖDP-Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124306</guid>
                        <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 15:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hitze-Fahrkarte für Schutzbedürftige sowie interaktive Karte „Kühle Orte für Mainz“ </title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/hitze-fahrkarte-fuer-schutzbeduerftige-sowie-kuehle-orte</link>
                        <description>Antrag zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtrat möge beschließen: </p>
<p>Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, </p>
<p>1.    ob und unter welchen Voraussetzungen eine Hitze-Fahrkarte eingeführt werden kann: eine kostenfreie bzw. stark vergünstigte Einzel- oder Tagesfahrkarte im Stadtgebiet Mainz für besonders hitzegefährdete Personengruppen, gültig an Tagen mit einer Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Fahrkarte soll es den Betroffenen ermöglichen, an solchen Tagen kühle Orte aufzusuchen sowie notwendige Alltagserledigungen zu erledigen, ohne bei extremer Hitze weite Strecken zu Fuß zurücklegen zu müssen oder aus finanziellen Gründen darauf verzichten zu müssen; <br /> 2.    welcher Personenkreis dafür in Frage kommt, insbesondere MainzPass-Inhaber:innen sowie – analog zur Definition auf der städtischen Website zu Hitze in Mainz – weitere besonders gefährdete Gruppen;<br /> 3.    ob hierfür auf den bereits bestehenden rechtlichen und organisatorischen Mechanismus des „0-Euro-Samstags" zurückgegriffen werden kann, um den verwaltungstechnischen Aufwand gering zu halten;<br /> 4.    mit welchen Kosten zu rechnen ist und welche Fördermöglichkeiten (z. B. über Landesmittel zur Klimaanpassung) bestehen;<br /> 5.    ob die bestehende Übersicht zu Hitze und kühlen Orten in Mainz (https://www.mainz.de/microsite/klimaneutral/anpassungen-an-den-klimawandel/hitze-mainz) um eine interaktive Karte erweitert werden kann, welche die kühle Orte in Mainz mit Adresse, Öffnungszeiten und ggf. ÖPNV-Anbindung darstellt – nach dem Vorbild vergleichbarer Angebote in Wien, Köln und Frankfurt am Main (siehe dazu die Links dazu in der Begründung). <br /> Über das Ergebnis der Prüfung ist dem Stadtrat zu berichten. </p>
<p>Begründung: </p>
<p>Extreme Hitze ist eine ernstzunehmende gesundheitliche Gefahr, die bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders stark trifft. Die Stadt Mainz selbst benennt auf ihrer Website als besonders gefährdet unter anderem Menschen ab 65 Jahren, allein lebende Pflegebedürftige, Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen, Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere, sowie 1Obdach- und Wohnungslose.</p>
<p>Für viele dieser Personen ist der Zugang zu kühlen Orten nicht selbstverständlich: Wer sich keine Fahrkarte leisten kann oder aus gesundheitlichen Gründen keine langen Fußwege zurücklegen kann, bleibt in der Hitze zurück. Genau diese Erreichbarkeitslücke soll die Hitze-Fahrkarte schließen. Anders als eine reguläre Monatskarte soll sie bewusst ereignisbezogen wirken und an den Tagen greifen, an denen der DWD eine Hitzewarnung ausspricht, und ermöglicht dann sowohl den Weg zu einem kühlen Ort als auch alltägliche Wege (Einkauf, Arztbesuch, Behördengang), die an Hitzetagen sonst zur Belastung werden.</p>
<p>Ein Vorbild für die rechtliche und organisatorische Umsetzung liefert der bereits etablierte „0-Euro-Samstag" der Mainzer Mobilität, mit dem die Stadt zeigt, dass anlassbezogen kostenloser ÖPNV im Stadtgebiet grundsätzlich funktioniert. Die DWD-Hitzewarnungen liegen tagesaktuell vor und ermöglichen eine planbare, kurzfristige Aktivierung. </p>
<p>Ergänzend fehlt es in Mainz bislang an einer nutzerfreundlichen, interaktiven Übersicht kühler Orte, wie sie andere Städte bereits anbieten: Wien (wien.gv.at/umwelt/coole-zonen), Köln (stadt-koeln.de/artikel/72785/index.html) und Frankfurt am Main (frankfurt.de/themen/gesundheit/hitze/kuehle-orte). Eine vergleichbare, leicht auffindbare Karte für Mainz würde die bestehende Informationsseite sinnvoll ergänzen und wäre zugleich eine gute Hilfe, um Betroffene dabei zu unterstützen mit der Hitze-Fahrkarte ein konkretes Ziel anzusteuern.<br />  <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 15:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Prüfung von Bedarf und möglichen Standorten für den Bau öffentlicher Trinkwasserspender in Mainz</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/pruefung-von-bedarf-und-moeglichen-standorten-trinkwasserspender</link>
                        <description>Antrag zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtrat möge beschließen:<br /> <br /> Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen,<br /> 1.    in welchen Bereichen des Mainzer Stadtgebiets aktuell ein Bedarf an zusätzlichen öffentlichen Trinkwasserspendern besteht, insbesondere in stark frequentierten Bereichen wie Fußgängerzonen, Plätzen, Parkanlagen, Spielplätzen, Schulumfeldern und ÖPNV-Knotenpunkten,<br /> 2.    an welchen konkreten Standorten der Bau eines Trinkwasserspenders technisch und infrastrukturell möglich wäre, insbesondere im Hinblick auf einen vorhandenen oder mit vertretbarem Aufwand herstellbaren Anschluss an das Trinkwassernetz,<br /> 3.    wie sich der vorhandene Bestand an öffentlichen Trinkwasserspendern im Stadtgebiet aktuell darstellt und ob dieser Bestand ausreichend über die Stadtteile verteilt ist,<br /> 4.    mit welchen Kosten für Bau, laufenden Betrieb, Wartung, Frostsicherung (Winterabschaltung) sowie Wasserqualitätskontrolle jeweils zu rechnen ist,<br /> 5.    welche Fördermöglichkeiten auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene für die Errichtung öffentlicher Trinkwasserspender genutzt werden können,<br /> 6.    wie sich ein Ausbau des Trinkwasserspendernetzes zu den bestehenden städtischen Planungen im Bereich Hitzeschutz und „kühle Orte" verhält und ob Synergien möglich sind,<br /> 7.    in welchem Zeitraum eine Umsetzung realistisch wäre und ob eine weitere schrittweise Umsetzung sinnvoll erscheint, so dass den städtischen Gremien konkrete Ausbauplanungen vorgelegt werden können.<br /> Die Ergebnisse der Prüfung sind dem zuständigen Ausschuss und anschließend dem Stadtrat zur weiteren Beratung vorzulegen.<br /> <br /> <strong>Begründung:</strong><br /> <br /> Öffentliche Trinkwasserspender leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit kostenlosem Trinkwasser im öffentlichen Raum, insbesondere während zunehmender Hitzeperioden. Sie tragen zur Gesundheitsvorsorge bei, entlasten insbesondere ältere Menschen, Kinder, Obdachlose und andere hitzevulnerable Gruppen, und leisten zugleich einen Beitrag zur Vermeidung von Einwegplastikflaschen.<br /> <br /> Die EU-Trinkwasserrichtlinie (EU) 2020/2184 verpflichtet die Mitgliedstaaten dazu, den Zugang zu Wasser für den menschlichen Gebrauch zu verbessern, unter anderem durch die Einrichtung und Instandhaltung von Trinkwasserspendern im Innen- und Außenbereich an öffentlich zugänglichen Orten. Zahlreiche Städte, unter anderem Frankfurt am Main, Berlin und Wien, haben in den vergangenen Jahren gezielt Trinkbrunnen-Offensiven gestartet und ihr Netz an öffentlichen Trinkwasserspendern systematisch ausgebaut.<br /> <br /> Vor diesem Hintergrund soll die Verwaltung prüfen, wo im Mainzer Stadtgebiet tatsächlicher Bedarf besteht und wo ein Ausbau infrastrukturell sinnvoll und umsetzbar wäre, um eine fundierte Planungsgrundlage für einen möglichen weiteren Antrag zu schaffen.<br /> <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-124270</guid>
                        <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 18:27:29 +0200</pubDate>
                        <title>Einstellung von Zahlungen der Stadtwerke an die Mainzer Klimaschutzstiftung </title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/einstellung-von-zahlungen-der-stadtwerke-an-die-ma</link>
                        <description>Anfrage zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83874" target="_blank">Antwort der Verwaltung</a><br /> Einem Bericht in der AZ vom 24.08.2026 ist zu entnehmen, dass die Stadtwerke Mainz die Klimaschutzvereinbarung aus dem Jahr 2007 zum Ende des Jahres 2025 gekündigt und damit auch ihre jährliche Zahlungsverpflichtung gegenüber der Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz Mainz in Höhe von 500.000 Euro aufgegeben haben. Die Stiftung fördert seit 2008 lokale Klimaschutzprojekte von Photovoltaik und Batteriespeichern über Dachbegrünung bis hin zu Entsiegelung und Altbausanierung und hat in diesem Zeitraum rund 140 Programme unterstützt. Auf ihrer Website sind die bisherigen Förderprogramme inzwischen als beendet ausgewiesen, neue Anträge werden nicht mehr angenommen.<br /> <br /> Dass ein so weitreichender Schritt, welcher sowohl die institutionelle Finanzierungsbasis der Stiftung als auch die städtische Klimaschutzstrategie unmittelbar berührt, dem Stadtrat offenbar erst durch Presseberichte bekannt geworden ist, gibt der Fraktion Anlass zur Nachfrage.</p>
<p>Daher fragen wir an:</p>
<p>1.    Wann und auf welchem Weg wurden der Stadtrat sowie die zuständigen Ausschüsse und Gremien über die Kündigung der Klimaschutzvereinbarung von 2007 und den damit verbundenen Wegfall der jährlichen Zahlungen an die Stiftung informiert?<br /> 2.    Wann wurde die Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz Mainz selbst über die Kündigung der Zahlungsverpflichtung in Kenntnis gesetzt, und von wem ging die Initiative zur Kündigung aus?<br /> 3.    Der satzungsgemäße Stiftungsvorstand besteht aus einem Vorstandsmitglied der Stadtwerke und der Umweltdezernentin der Stadt. Welche Rolle hat die Umweltdezernentin bei der Entscheidung zur Kündigung gespielt, und hat sie die Interessen der Stiftung in diesem Prozess aktiv vertreten? Wenn ja, in welcher Form?<br /> 4.    Welche konkreten Auswirkungen hat die Einstellung der Zahlungen auf laufende Förderprogramme und bereits erteilte Förderzusagen der Stiftung? Welche Programme sind bereits beendet, welche laufen noch (und bis wann)?<br /> 5.    Das im Jahr 2022 zwischen Stadtwerken und Stadt vereinbarte Klimaschutzpaket soll nach Angaben der Stadtwerke weiterhin Gültigkeit haben. Welche konkreten Leistungsverpflichtungen der Stadtwerke gegenüber der Stiftung sind darin noch enthalten und weshalb werden die Details dieser Vereinbarung nicht öffentlich gemacht?<br /> 6.    Wie plant die Verwaltung, die Fördertätigkeit der Stiftung bis zur voraussichtlichen Wiederaufnahme von Zahlungen im Jahr 2027 zu sichern? Gibt es Überlegungen zu einer Überbrückungsfinanzierung oder zu alternativen Finanzierungsquellen?<br /> 7.    Wie bewertet die Verwaltung diese Veränderung des Finanzierungswegfalls und welche Schlussfolgerungen zieht sie daraus für die städtischen Klimaschutzziele und die künftige Zusammenarbeit mit den Stadtwerken?<br />  <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-124269</guid>
                        <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 18:25:51 +0200</pubDate>
                        <title>KI-generierte und GEMA-freie Musik auf Mainzer Weihnachtsmärkten</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/ki-generierte-und-gema-freie-musik-auf-mainzer-weihnachtsmaerkten</link>
                        <description>Anfrage zur Stadtratssitzung am 09.09.2026 </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83871" target="_blank">Antwort der Verwaltung</a><br /> Die musikalische Begleitung gehört für viele Besucherinnen und Besucher zur Atmosphäre eines Weihnachtsmarktes. Gleichzeitig können für die öffentliche Wiedergabe urheberrechtlich geschützter Musik erhebliche GEMA-Gebühren und sonstige Lizenzkosten entstehen. Die ÖDP Mainz hält es für sinnvoll, neue technische Möglichkeiten auch dort zu prüfen, wo sie einen Beitrag zur Senkung laufender Veranstaltungskosten leisten können. Moderne KI-Anwendungen ermöglichen inzwischen die Erstellung eigener Musikstücke und könnten gerade für Hintergrundmusik auf Weihnachts- und Adventsmärkten eine Ergänzung zu herkömmlicher lizenzpflichtiger Musik darstellen. Daneben gibt es GEMA-freie beziehungsweise entsprechend lizenzierte Musikangebote. Dabei ist zu beachten, dass KI-generierte Musik nicht automatisch GEMA-frei ist. Entscheidend sind die konkreten Rechte und Lizenzbedingungen der verwendeten Werke und Dienste. Sollte durch den Einsatz rechtssicher nutzbarer Musik eine Reduzierung der Veranstaltungskosten möglich sein, könnten hiervon insbesondere kleinere Weihnachtsmärkte sowie Vereine, Initiativen und ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen in den Mainzer Stadtteilen profitieren.</p>
<p>Daher fragen wir an:</p>
<p>1.    Welche Kosten entstehen der Stadt Mainz beziehungsweise den Veranstaltern der städtischen Weihnachtsmärkte derzeit jährlich durch GEMA-Gebühren und sonstige Musiklizenzen?<br /> 2.    Kann die Stadtverwaltung prüfen, ob auf Weihnachtsmärkten der Stadt Mainz sowie auf Weihnachtsmärkten und Adventsveranstaltungen in den Stadtteilen künftig verstärkt GEMA-freie beziehungsweise entsprechend lizenzierte Musik eingesetzt werden kann?<br /> 3.    Kann insbesondere geprüft werden, ob mit Hilfe von KI-Musiktools eigene Weihnachts- und Hintergrundmusik erstellt werden könnte, deren Nutzungs- und Verwertungsrechte eine kostenfreie oder deutlich kostengünstigere öffentliche Wiedergabe ermöglichen?<br /> 4.    Welche rechtlichen Voraussetzungen hinsichtlich Urheberrecht, Leistungsschutzrechten, Lizenzbedingungen und GEMA sind hierbei zu beachten?<br /> 5.    Wäre es denkbar, dass die Stadt Mainz einen eigenen Pool mit rechtssicher nutzbarer Weihnachts-, Advents- und Hintergrundmusik aufbaut, der auch den Ortsverwaltungen beziehungsweise Veranstaltern in den Stadtteilen zur Verfügung gestellt werden kann?<br /> 6.    Welche finanziellen Einsparungen könnten sich dadurch gegenüber der bisherigen Nutzung GEMA-pflichtiger Musik ergeben?<br /> 7.    Könnte zunächst bei einzelnen Weihnachtsmärkten oder Veranstaltungen ein Pilotprojekt durchgeführt werden, um Akzeptanz, Qualität und mögliche Kosteneinsparungen zu untersuchen?<br /> <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-124266</guid>
                        <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 18:20:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wasserresilienz und Versorgungssicherheit in Mainz</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/wasserresilienz-und-versorgungssicherheit-in-mainz</link>
                        <description>Anfrage zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83870" target="_blank">Antwort der Verwaltung</a><br /> Hitze und Trockenheit nehmen in Deutschland und Europa zu. Im Frühjahr 2026 fielen deutschlandweit nur rund 68 Prozent des langjährigen Niederschlagsmittels. Die Mainzer Netze meldeten im Juni Rekordwerte beim Trinkwasserverbrauch; einzelne Brunnen des Wasserwerks Petersaue konnten wegen des niedrigen Rheinwasserstands nur zeitweise betrieben werden. Seit dem 27. Juni 2026 ist zudem die Wasserentnahme aus Gewässern dritter Ordnung im Mainzer Stadtgebiet untersagt.</p>
<p>Die Mainzer Klimaanpassungsstrategie sieht bereits ein Grundwassermanagement, einen Aktionsplan ‚Trockenheit und Dürre‘, eine mögliche Wasserampel, Regenwasserspeicherung und Öffentlichkeitsarbeit vor. Vorsorge, klare Prioritäten und ein sparsamer Umgang mit Trinkwasser müssen nun zügig konkretisiert werden.</p>
<p>Wir fragen daher an:</p>
<p>1.    Wie bewertet die Stadt gemeinsam mit den Mainzer Netzen die aktuelle Versorgungslage, die verfügbaren Fördermengen und die Reserven bei anhaltender Trockenheit?<br /> 2.    Welche Szenarien bestehen für weiter sinkende Grundwasser- und Rheinwasserstände, hohe Verbrauchsspitzen oder den gleichzeitigen Ausfall wichtiger Anlagen?<br /> 3.    Wann wurden der bestehende Notfallplan Wasser zuletzt aktualisiert und praktisch erprobt, und bis wann liegt der angekündigte Aktionsplan ‚Trockenheit und Dürre‘ vor?<br /> 4.    Welche messbaren Schwellenwerte lösen Warnungen und Maßnahmen aus, und wird eine öffentlich einsehbare Mainzer Wasserampel eingeführt?<br /> 5.    Wie werden Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen, Kindertagesstätten, Feuerwehr und andere kritische Einrichtungen in einer Mangellage abgesichert?<br /> 6.    Wie hoch ist der jährliche Trinkwasserverbrauch der Stadt einschließlich ihrer Gesellschaften, und welche Liegenschaften sind die größten Verbraucher?<br /> 7.    Welche verbindlichen Einsparziele setzt sich die Stadt, und wie werden Verbrauch und Fortschritt öffentlich nachvollziehbar gemacht?<br /> 8.    Wo kann Trinkwasser bei Grünflächen, Friedhöfen, Sportanlagen und Reinigungsarbeiten durch Regenwasser oder anderes hygienisch geeignetes Betriebswasser ersetzt werden?<br /> 9.    Werden kommunale Gebäude in Zukunft flächendeckend mit intelligenten Wasserzählern, Leckagewarnungen, sparsamen Armaturen und bedarfsgesteuerter Bewässerung ausgestattet?<br /> 10.    Wie viele Zisternen gibt es auf städtischen Grundstücken, welches Speichervolumen steht bereit, und für welche weiteren Standorte wurde das Potenzial geprüft?<br /> 11.    Legt die Stadt ein mehrjähriges Zisternenprogramm für Schulen, Kitas, Sportanlagen, Friedhöfe, Betriebshöfe und Verwaltungsgebäude auf?<br /> 12.    Wird das 2022 gestartete Förderprogramm für private Zisternen fortgeführt und auf Haushalte, Vereine, Kleingärten und Unternehmen ausgeweitet?<br /> 13.    Wird geprüft, Zisternen, Versickerung und Regenrückhalt bei Neubauten, größeren Sanierungen und neuen Gewerbegebieten verbindlich vorzusehen, soweit dies rechtlich möglich ist?<br /> 14.    Welche Entsiegelungen, Gründächer, Baumrigolen, Versickerungsmulden und Regenwasserspeicher sollen bis 2030 umgesetzt werden?<br /> 15.    Wann startet eine zentrale Informationskampagne mit Wasserampel, aktuellen Verbrauchsdaten, Sparhinweisen und Beratung zu Zisternen, Regentonnen und klimaangepassten Gärten?<br /> 16.    Legt die Stadt dem Stadtrat künftig jährlich einen öffentlichen Wasserresilienz-Bericht vor?<br /> <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124265</guid>
                        <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 18:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Einsparungen beim Neubau des Gutenberg-Museums</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/einsparungen-beim-neubau-des-gutenberg-museums</link>
                        <description>Anfrage zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83836" target="_blank">Antwort der Verwaltung</a><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83832" target="_blank">Anlage mit Zahlen</a><br /> Der Kulturausschuss des Mainzer Stadtrates wurde am 20.08.2026 über die Einsparmaßnahmen für den geplanten Neubau des Gutenberg-Museums unterrichtet. Bereits Anfang der Sommerferien berichtete die Presse über diese Einsparmaßnahmen. Wir bemängeln, dass die Gremien und die Fraktion bei einem solchen Projekt gesamtstädtischer Bedeutung nicht umgehend über diese Liste informiert wurden.</p>
<p>Daher fragen wir an:</p>
<p>1. Wir bitten um die Vorlage der geplanten 30 Einsparungen mit Auflistung der einzelnen prognostizierten Einsparsummen. Wie haben sich die Gesamtkosten für den geplanten Neubau des Gutenberg-Museums in den letzten fünf Jahren entwickelt?<br /> 2. Welche Förderanträge für den Neubau inklusive dem Szenographie-Konzept wurden in den fünf Jahren gestellt? Welche Anträge wurden mit welcher Fördersumme bewilligt, welche Förderanträge wurden abgelehnt?<br />  <br /> Dr. Claudius Moseler,<br /> Fraktionsvorsitzender</p>

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                        <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 18:17:00 +0200</pubDate>
                        <title>Solaranlage auf dem Tribünendach des TSV Schott Mainz – nicht angeschlossen, dauerhaft nutzlos?</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/solaranlage-auf-dem-tribuenendach-des-tsv-schott</link>
                        <description>Anfrage zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83831" target="_blank">Antwort der Verwaltung</a><br /> Im Zuge des Neubaus der Tribüne im Stadion Mainz-Mombach (TSV Schott Mainz) hat die Stadt Mainz für rund 550.000 Euro zusätzlich auf dem Tribünendach eine Photovoltaikanlage installiert. Das Projekt sollte dabei ursprünglich als Referenzprojekt für weitere Sportvereine in ganz Rheinland-Pfalz dienen. Seit März 2025 wäre die Anlage technisch betriebsbereit und könnte nach Angaben der Stadt bis zu 55.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen.</p>
<p>Bis heute ist die Anlage jedoch nicht an das Stromnetz angeschlossen und erzeugt damit keinen auch nutzbaren Strom. Ursprünglich war geplant, den Anschluss über ein neu zu errichtendes Multifunktionsgebäude zu legen, welches jedoch (aus Gründen des späteren Abstiegs des TSV Schott Mainz) nie gebaut wurde. Eine Netzeinspeisung als Alternative wird von der Stadtverwaltung mit dem Hinweis auf Anschlusskosten von rund 82.000 Euro als „wirtschaftlich nicht sinnvoll" abgelehnt, obwohl dadurch eine Einspeisung nach Angaben der Stadt bis zu 5.000 Euro jährliche Einnahmen generieren könnte.</p>
<p>Die Satiresendung extra3 des NDR hat den Sachverhalt im Juli 2026 öffentlichkeitswirksam unter der Rubrik „Realer Irrsinn – nutzlose Solaranlage in Mainz" aufgegriffen.</p>
<p>Daher fragen wir an:</p>
<p>1. Wer hat die Entscheidung getroffen, die Photovoltaikanlage auf dem Tribünendach zu installieren, und welche Gremien waren in diese Entscheidung eingebunden?<br /> 2. Welche Gesamtkosten sind für die Photovoltaikanlage entstanden, jeweils getrennt ausgewiesen nach Planungs-, Bau- und Installationskosten? Wurden Fördermittel in Anspruch genommen, und wenn ja, in welcher Höhe und aus welchem Programm?<br /> 3. Aus welchem Grund wurde die Inbetriebnahme der Anlage an die Errichtung des Multifunktionsgebäudes gekoppelt, ohne eine alternative Einspeisemöglichkeit vertraglich oder planerisch abzusichern?<br /> 4. Zu welchem Zeitpunkt war der Verwaltung bekannt, dass das Multifunktionsgebäude nicht realisiert werden würde? Wann wurde der Stadtrat hierüber informiert?<br /> 5. Auf welcher Grundlage wurde die Netzeinspeisung als wirtschaftlich nicht sinnvoll eingestuft, wenn der Anschluss laut Stadtverwaltung rund 82.000 Euro kostet, dadurch aber jährliche Einnahmen von bis zu 5.000 Euro möglich wären? (Amortisationszeit von ca. 16 Jahren bei einer typischen Anlagenlebensdauer von 25–30 Jahren)<br /> 6. Welche konkreten Schritte plant die Verwaltung, um die Anlage doch noch in Betrieb zu nehmen, und bis wann ist mit einer Entscheidung zu rechnen?<br /> 7. Welche Konsequenzen zieht die Verwaltung aus diesem Vorgang für die Planung künftiger Photovoltaikprojekte an städtischen oder städtisch geförderten Einrichtungen?<br /> 8. War dem damaligen Finanz- und Sportdezernent Günter Beck, der auch als Redner des Stadtvorstandes auftrat, dieses Problem bereits am Tag der Einweihung bekannt? War ihm bekannt, dass die Solaranlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht angeschlossen war? Trotzdem hatte er das Projekt als „gelungen“ bezeichnet. Wann war die Einweihung und wann war klar, dass das Multifunktionsgebäude nicht errichtet wird?<br /> <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 18:23:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hitzeschutz in öffentlichen Einrichtungen</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/hitzeschutz-in-oeffentlichen-einrichtungen</link>
                        <description>Anfrage zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83873" target="_blank">Antwort der Verwaltung</a><br /> Die zunehmende Zahl und Intensität von Hitzeperioden stellt insbesondere vulnerable Gruppen vor erhebliche gesundheitliche Risiken. Ältere Menschen, pflegebedürftige Personen und sowie Kinder gelten als besonders hitzegefährdet. Die Stadt Mainz verfügt mit ihrem Hitzeaktionsplan bereits über ein grundsätzliches Rahmenkonzept. Unklar ist jedoch, inwieweit dieses in konkrete bauliche und technische Maßnahmen in städtischen bzw. öffentlich getragenen Altersheimen, Krankenhäusern, Schulen und Kitas übersetzt wird.</p>
<p>Daher fragen wir an:</p>
<p>1.    Wie viele städtische bzw. öffentlich getragene Altersheime, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten in Mainz verfügen aktuell über eine Klimatisierung oder vergleichbare aktive Kühlungssysteme wie beispielsweise mobile Klimageräte? Bitte aufgeschlüsselt nach Einrichtungstyp.<br /> 2.    Gibt es einen Sanierungs- bzw. Ausstattungsplan der Verwaltung, um die verbleibenden Einrichtungen mit Klimatisierung oder anderen wirksamen Kühlungsmaßnahmen auszustatten? Wenn ja, in welchem Zeitraum und mit welchem Budget?<br /> 3.    Welche baulichen und technischen Alternativen zur klassischen Klimatisierung werden von der Verwaltung geprüft oder bereits umgesetzt, wie etwa Verschattung, Fassaden- und Dachbegrünung, Nachtauskühlung, verbesserte Isolierung sowie der Einsatz von Wärmepumpen, die sowohl Heiz- als auch Kühlfunktionen übernehmen können?<br /> 4.    Inwiefern ist der Hitzeaktionsplan der Stadt Mainz neben dem eigenen Hitzeaktionsplan für stätische Kitas mit konkreten, verbindlichen Maßnahmen für Altersheime, Krankenhäuser und Schulen hinterlegt, und welche Stelle überwacht deren Umsetzung? <br /> 5.    Wie werden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in Altersheimen, Krankenhäusern und Schulen und Kitas im Ernstfall über Hitzewarnungen informiert, und welche Notfallmaßnahmen greifen bei extremer Hitzebelastung?<br /> <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 18:21:00 +0200</pubDate>
                        <title>Entsiegelung und Fördermittel im Stadtgebiet Mainz</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/entsiegelung-und-foerdermittel-im-stadtgebiet-mainz</link>
                        <description>Anfrage zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83872" target="_blank">Antwort der Verwaltung</a><br /> Versiegelte Flächen sind eine der zentralen Ursachen für Überhitzung, Oberflächenabfluss und den Verlust urbaner Biodiversität. Angesichts der zunehmenden Hitzeperioden und der klimatischen Herausforderungen für die Stadt Mainz gewinnt die systematische Entsiegelung von Flächen im Stadtgebiet erheblich an Bedeutung. Mehrere Ortsbeiräte haben der Stadtverwaltung bereits mögliche Flächen zur Entsiegelung benannt und die Stadt Mainz konkret das strategische Ziel der Klimaanpassung, jedoch ist aktuell nicht klar, in welchem Umfang konkrete Entsiegelungsmaßnahmen umgesetzt werden und welche Fördermittel hierfür genutzt werden.</p>
<p>Daher fragen wir an:</p>
<p>1.    Welche Entsiegelungsprojekte laufen aktuell im Stadtgebiet, sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Flächen?<br /> 2.    Gibt es ein stadtweites Entsiegelungsziel (z.B. eine bestimmte Fläche in m² innerhalb eines definierten Zeitraums)?<br /> 3.    Welche Förderprogramme (Bund, Land RLP, EU) nutzt die Stadt Mainz aktuell für Entsiegelungsmaßnahmen?<br /> 4.    Gibt es Förderprogramme, die noch nicht ausgeschöpft oder noch nicht beantragt wurden und wenn ja, aus welchen Gründen?<br /> 5.    Existiert ein städtisches Programm zur Förderung von Entsiegelung auf Privatgrundstücken (z.B. Beratung, Zuschüsse für Abpflasterungen)? Wie wird dieses angenommen?<br /> 6.    Welche städtischen Flächen weisen die größten Entsiegelungspotenziale auf, und nach welchen Kriterien wird priorisiert?<br /> 7.    Wie ist die verwaltungsinterne Abstimmung zwischen den zuständigen Ämtern (z.B. Grünflächen, Stadtplanung, Tiefbau) organisiert? Gibt es ein ressortübergreifendes Konzept?<br /> 8.    Wo sieht die Verwaltung aktuell die größten Hindernisse bei der Umsetzung von Entsiegelungsmaßnahmen?<br /> <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 15:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Barrierefreie Bushaltestellen in Mainz – Sachstand und Perspektive</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/antraege-stadtrat/antrag-details/news/barrierefreie-bushaltestellen-in-mainz</link>
                        <description>Anfrage zur Stadtratssitzung am 09.09.2026</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=83835" target="_blank">Antwort der Verwaltung</a><br /> Gemäß § 8 Abs. 3 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) waren die Aufgabenträger verpflichtet, möglichst bis zum 1. Januar 2022 eine vollständig barrierefreie Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs zu ermöglichen. Die Landeshauptstadt Mainz verfolgt dieses Ziel im Rahmen eines gestaffelten Haltestellenprogramms. Die 4. Fortschreibung des Nahverkehrsplans (NVP), beschlossen im Jahr 2025, weist als aktuellen Stand aus, dass lediglich 118 der 599 Bushaltestellenpositionen im Stadtgebiet barrierefrei ausgebaut sind. Dies entspricht einer Quote von ca. 20 %. Einzelne Stadtteile liegen noch deutlich darunter. Marienborn etwa verzeichnet lediglich 8 % barrierefreier Bushaltestellen.<br /> <br /> Erschwerend kommt hinzu, dass die Stadt Mainz seit 2022 aufgrund hoher Gewerbesteuereinnahmen nicht mehr als landesförderfähig eingestuft wurde und den Ausbau seither vollständig aus dem eigenen Haushalt finanzieren muss. Der aktuelle NVP benennt die gesetzlich gesetzte Frist ausdrücklich als „mehr als unrealistisch" für das Stadtgebiet Mainz und sieht gleichzeitig eine Beschleunigung auf 6 bis 8 umzubauende Haltestellenpositionen pro Jahr vor. Auf Ortsbeiratsebene liegen zudem weiterhin konkrete Anträge zum barrierefreien Umbau einzelner Haltestellen vor.<br /> <br /> Daher fragen wir an:<br /> <br /> 1.    Wie viele der 99 in der aktuellen Prioritätenliste des NVP (4. Fortschreibung) erfassten Bushaltestellenpositionen befinden sich derzeit in welchem Planungs- oder Baustadium (Vorplanung, Entwurfsplanung, Ausführungsplanung, Bau, fertiggestellt)?<br /> 2.    Die Verwaltung plant, ab 2025 jährlich 6 bis 8 Haltestellenpositionen zu realisieren. Wie viele Positionen wurden in den Jahren 2023 und 2024 tatsächlich umgebaut, und wie viele sind für 2025 und 2026 konkret eingeplant?<br /> 3.    Unter welchen Bedingungen könnte das Jahresbauprogramm beschleunigt werden, etwa durch zusätzliche Haushaltsmittel, externe Planungskapazitäten oder eine erneute Förderfähigkeit beim Land? Gibt es entsprechende Überlegungen oder Anträge?<br /> 4.    Wie ist die Barrierefreiheitsquote von 8 % in Marienborn mittelfristig zu verbessern? Welche Haltestellenpositionen in Marienborn (insbesondere Kardinal-von-Galen-Straße A und C sowie Pfarrer-Dorn-Straße B) sind in welchem Paket und mit welchem Zeithorizont für einen Umbau vorgesehen?<br /> 5.    Die Sonderliste des NVP umfasst 46 Haltestellenpositionen, an denen zunächst nur das taktile Blindenleitsystem (Strukturmarkierung) hergestellt werden soll. Welche Positionen dieser Liste wurden bereits abgearbeitet, welche stehen noch aus, und wie werden Haltestellen von der Sonderliste in die vollständige Umbauliste überführt?<br /> 6.    Wie ist der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen im aktuellen und in künftigen Haushalten der Landeshauptstadt finanziell abgebildet? Welche Gesamtsumme ist für den Ausbau mittelfristig eingeplant, und wie soll die vollständige Barrierefreiheit der verbleibenden rund 480 noch nicht ausgebauten Bushaltestellenpositionen langfristig finanziert werden?<br />  <br /> Dr. Claudius Moseler<br /> Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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