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ÖDP begrüßt die Überarbeitung der Grünsatzung

ÖDP stellte bereits 2019 Antrag gegen Schottergärten

Bereits im Oktober 2019 hat sich die ÖDP-Stadtratsfraktion für ein Verbot von Schotter- und Kiesgärten, und der damit einhergehenden Überarbeitung der Begrünungs- und Gestaltungssatzung, welche immerhin aus dem Jahre 1983 stammte, eingesetzt. Ein entsprechender Antrag wurde damals auch in den Fachausschuss verwiesen. In der aktualisierten Begrünungs- und Gestaltungssatzung sind die Forderungen der ÖDP-Stadtratsfraktion nur zum Teil umgesetzt. „Wir begrüßen die neue Regelung, dass anstelle von nur 60% nun 100% der nicht überbauten Flächen begrünt werden müssen. Auch dass künftig Flachdächer ab einer gewissen Größe begrünt werden müssen, ist ein Fortschritt aus unserer Sicht“, erklärt ÖDP-Fraktionsvorsitzender, Dr. Claudius Moseler, „das gilt nun endlich auch für das gesamte Stadtgebiet“.

Zu bedauern sei jedoch „dass die Satzung nur für neue Bauvorhaben gilt“. Außerdem könnte, im Hinblick auf vermehrte Starkregenfälle, eine Neuberechnung der Schmutzwassergebühr, für bereits versiegelte Flächen, sinnvoll sein. „Für jene Besitzer von Schottergärten die unter den Bestandschutz fallen, bleibt die Hoffnung, dass sie die Biodiversitätskampagne der Stadt auch noch erreicht. Die Stadt und ihre Gesellschaften sollten hier mit gutem Beispiel voran gehen“, wünscht sich Dr. Claudius Moseler. Stimmt der Stadtrat der Überarbeitung zu, treten die Neuerung ab dem 1. Oktober in Kraft.

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