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Tempo 30 „unsäglicher Schnellschuss“

ÖDP: Busfahrplan durch Tempolimit Makulatur

MAINZ – Die ÖDP-Fraktion begrüßt die seit Anfang Juli geltende Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 in der Mainzer Innenstadt, aufgrund der nachweislichen Reduktion des Schadstoffausstoßes, und der verstärkten Sicherheit für Fußgänger. Außerdem sei eine Geschwindigkeitsbegrenzung auch im Hinblick auf Lärmemissionen ein Schritt in die richtige Richtung. Verkehrsdezernentin Katrin Eder habe jedoch auch für chaotische Verhältnisse beim öffentlichen Personennahverkehr gesorgt, rügt der verkehrspolitische Sprecher der ÖDP, Wilhelm Schild. „Die Verkehrsbetriebe hatten keine Zeit, die Busfahrpläne an das neue Tempolimit anzupassen.“ Dadurch seien Verspätungen unweigerlich vorprogrammiert. Mitunter komme es vor, dass Autofahrer, die sich an Tempo 30 halten, von hinter ihnen fahrenden Bussen an gehupt werden um sie zu schnellerem Fahren zu nötigen. In der Mainzer Verkehrspolitik wisse offenbar die eine Hand nicht, was die andere tut. Auch sei es versäumt worden, die Ampelschaltung an die neue Verlangsamung anzupassen.

Die ganze Einführung sei nach dem Motto „Husch, Husch – Pfusch, Pfusch!“ erfolgt. Busse und Ampelschaltungen seien desorganisiert. „Wie man mitten in der Corona-Krise, wo doch die Schadstoffwerte ohnehin so gering wie nie sind, ohne Not ein solches Chaos anrichten kann, muss mir erst mal einer erklären“, so Schild. Nach dem Baustellenwirrwarr der vergangenen Jahre sei die Verkehrspolitik von Katrin Eder ein weiteres Mal von Konfusion gekennzeichnet. Deren traurige Ergebnisse könne man im Übrigen auch jederzeit anhand der jeweiligen Parkplatzsituation in den Stadtteilen ablesen.


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