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Lüftungsanlagen gegen Corona an Mainzer Schulen

Anfrage zur Stadtratssitzung am 18.11.2020

 

Damit Schulen und Kitas trotz Corona-Pandemie geöffnet bleiben können, dürfen sie nicht zu Hotspots der Corona-Übertragung werden. Denn Kinder und Jugendliche haben zwar nur extrem selten schwere Verläufe von Covid-19, trotzdem könnten sie wie alle Menschen mit asymptomatischen Verläufen eine Rolle bei der Weitergabe der Viren spielen.

Erforderlich sind geeignete Belüftungsanlagen in den Schulklassen, um die Aerosole ins Freie zu transportieren. Die Stadt Mainz als Schulträger ist dafür verantwortlich, dass diese Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit unserer Kinder umgesetzt werden. Dabei ist festzustellen, dass das regelmäßige Lüften (meist alle 30 Minuten) durch Öffnen der Fenster keine Dauerlösung – vor allem im Winter – sein kann.

Wir fragen daher an:

1. Wie viele Klassenzimmer in wie vielen Schulen müssten ausgestattet werden?
2. Plant die Stadt Mainz entsprechende Projekte, um alle Klassenzimmer in Mainz mit Belüftungsanlagen auszustatten?
3. Welche Art von Belüftungsanlagen kommen für diese Zwecke zum Einsatz? Mit welchen Kosten muss je Klassenraum gerechnet werden?
4. Gibt es bereits Aktivitäten dieser Art an den Mainzer Schulen? Wenn ja, wer hat diese Anlagen installiert und finanziert? Um welche Belüftungsanlagen handelt es sich hier?
5. Bis wann beabsichtigt die Stadt alle Klassenzimmer in Mainz entsprechend auszurüsten?
6. Gibt es Fördermittel vom Land, dem Bund oder der EU?

Dr. Claudius Moseler
Fraktionsvorsitzender


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