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Aerosole in Innenräumen: Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie

Anfrage zur Stadtratssitzung am 28.04.2021

Aerosolforscher aus Deutschland haben in der vergangenen Woche von der Politik einen Kurswechsel bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gefordert. Dabei wurde betont, dass das Infektionsrisiko überwiegend in den Innenbereichen besteht und nur geringfügig im öffentlichen Raum. Die Forscher empfahlen daher „mehrere Maßnahmen wie Treffen in Innenräumen so kurz wie möglich zu gestalten, mit häufigem Stoß- oder Querlüften Bedingungen wie im Freien zu schaffen, effektive Masken in Innenräumen zu tragen sowie Raumluftreiniger und Filter überall dort zu installieren, wo Menschen sich länger in geschlossenen Räumen aufhalten müssen – etwa in Pflegeheimen, Büros und Schulen“ (vgl. www.aerztezeitung.de/Medizin/Aerosol-Forscher-zu-Corona-Drinnen-lauert-die-Gefahr-418646.html).

Wir fragen daher an:

  1. Wie ist der Sachstand der Ausstattung der Klassenräume in den Mainzer Schulen mit Belüftungsanlagen bzw. Raumluftreinigern? Welche Maßnahmen werden darüber hinaus getroffen?
  2. Welche Maßnahmen ergreift die Stadt Mainz innerhalb der verschiedenen städtischen Ämter? Wieviel Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich im Homeoffice? Wieviel Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können aufgrund ihrer Tätigkeit überhaupt im Homeoffice arbeiten?
  3. Wie geht die Mainzer Mobilität mit Maskenverweigerern im öffentlichen Nahverkehr um? Wie häufig werden hier Kontrollen durchgeführt?
  4. Wie bewertet die Verwaltung unter diesen Bedingungen die Maskenpflicht im öffentlichen Raum, wie z.B. am Mainzer Rheinufer, und die nächtliche Ausgangssperre hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf Eindämmung der Infektionsgeschehens?

Dr. Claudius Moseler
Fraktionsvorsitzender

Antwort der Verwaltung