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Mehr Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr in Mainz

Antrag zur Stadtratssitzung am 24.11.2021

Der Stadtrat möge beschließen:

1.    Für die Sicherheit im Rad- und Fußverkehr wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, an welchen Stellen im Stadtgebiet geeignete Maßnahmen ergriffen werden können.
2.    Die Verwaltung wird gebeten, den städtischen Gremien eine entsprechende Prioritätenliste für die Entschärfung von Gefahrenpunkten im Rad- und Fußverkehr vorzulegen.

Begründung:

Bei zahlreichen Kreuzungen, an Bushaltestellen sowie im Bereich von Fußgängerüberwegen kann es immer wieder zu ungewollten Konflikten zwischen dem Rad- und Fußverkehr, aber auch mit dem Straßenverkehr kommen. Daher muss die Verwaltung das Engagement erhöhen, weitere Bereiche, dort wo sinnvoll, beispielsweise mit entsprechenden Fahrradampeln auszustatten.

Als konfliktträchtige Beispiele seien an dieser Stelle beispielhaft genannt:

1.    Der Fußgängerüberweg ÖPNV-Haltestelle Hauptbahnhof-West in direkter Nachbarschaft der Alicebrücke auf beiden Seiten, ist besonders stadtauswärts problematisch. Dort kommt es sehr oft zu sehr gefährlichen Situationen, da die Fahrradfahrer, von der Innenstadt zum Teil mit hoher Geschwindigkeit kommend, das gelbe Warnlicht missachten und auch verbal (!) der Meinung sind, dass dies doch ein Fahrradweg sei.

2.    Ein weiterer Gefahrenpunkt ist der Neubrunnenplatz für die aus dem Bus aussteigenden Fahrgäste und auch für Personen, welche die Fußgängerampel an der Großen Bleiche kreuzen und in die Fußgängerzone (Lotharstraße) gehen möchten.

3.    Ein weiteres Beispiel für eine zusätzlich benötigte Fahrradampel wäre für den Fußgängerüberweg Weißliliengasse/Eppichmauergasse in Richtung Bahnhof Römisches Theater (Bushaltestelle, mehrere Seitenstraßen).

 
Dr. Claudius Moseler
Fraktionsvorsitzender

 

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