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Unterstützung von Start-ups

Anfrage zur Stadtratssitzung am 12.07.2023

Antwort der Verwaltung
Start-ups mit ihren Existenzgründern haben eine wichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Kommunen. Sie stehen häufig für Innovation und für die Positionierung neuer Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt. Seit dem Jahr 2000 gibt es allerdings ca. 60% weniger Gründungen.

Entscheidend für eine gute wirtschaftliche Entwicklung sind aber auch die Rahmenbedingungen, die die jeweilige Kommune bietet. Zwar hat die Stadt Mainz hat auf ihrer Webseite etliche Aktivitäten in diesem politischen Feld dokumentiert, diese scheinen aber nicht immer zu greifen und auszureichen. In Gesprächen mit Gründern hat sich jedoch ergeben, dass es noch zahlreiche Defizite gibt, um Start-ups in Mainz effizient zu unterstützen. Vielfach gab es gar keine Berührungspunkte oder nur bürokratische „Erlebnisse“ bei entsprechenden Betriebsneugründungen.

Wir fragen daher an:

1.    Gründerinnen und Gründer in Mainz brauchen eine zentrale Anlaufstelle bei der Stadt Mainz. Wie kann die Verwaltung die vorhandene Gründerleitstelle hierfür effizienter aufstellen und ggf. personell aufstocken?
2.    Wie viele Starts-ups wurden in den letzten fünf Jahren in Mainz gegründet (bitte nach Jahreszahlen aufschlüsseln)?
3.    Welche konkreten Maßnahmen und finanzielle Förderungen bietet die Verwaltung an, um Gründerinnen und Gründern für ihre Start-ups gute Entwicklungsmöglichkeiten anzubieten?
4.    In welchem Umfang kann die Verwaltung Start-ups günstige Immobilien oder Coworkingbüros anbieten, insbesondere im Innenstadt-Bereich?
5.    Wäre es rechtlich zulässig, dass für Start-ups für einen gewissen Zeitraum eine ermäßigte Gewerbesteuer in Mainz eingeführt wird?


Dr. Claudius Moseler
Fraktionsvorsitzender

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