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Dezentrale Energiegewinnung und neue Speichertechnologien

ÖDP/Freie Wähler zur Energieversorgung: Stadtwerke müssen Prioritäten setzen

Mainz. Die Stadtratsfraktion ÖDP/Freie Wähler fordert die Stadtwerke Mainz AG auf, intensiv an der Umstellung auf eine dezentrale Energiegewinnung im Mainzer Stadtgebiet zu arbeiten. „Nur so kann ein ernsthafter Wechsel zu erneuerbaren Energien gelingen. Blockheizkraftwerke werden dabei immer wichtiger. Die Stadtwerke sollten sich daher nicht zu sehr auf einen zentralen Kraftwerksstandort fokussieren, sondern jetzt schon in die Zukunft investieren“, fordert Jürgen Freimuth, energiepolitischer Sprecher der Fraktion. „Die Frage wie überschüssig erzeugte Energie gespeichert bzw. wie eine Energiereserve für Tage ohne Wind und Sonne bereitgehalten werden kann, darf dabei nicht zu kurz kommen. Denn fehlende Speicher hemmen im Wesentlichen die zügige Fortsetzung der Energiewende“, erklärt Fraktionsgruppenmitglied Kurt Mehler im Einklang mit den Forschungsergebnissen des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V. (SFV). Demnach wird die Sicherheit der Stromversorgung zukünftig erst dann entscheidend zunehmen, wenn die Erzeugung Erneuerbarer Energien mit dezentralen Pufferspeichern versehen und gleichmäßig über das ganze Versorgungsgebiet verteilt wird.

ÖDP/Freie Wähler hatten sich bereits Anfang Juni in einem Schreiben an den Vorstand der Stadtwerke gewandt, mit der Bitte, entsprechende Planungen für Energiespeicher offenzulegen und voranzutreiben. Bis heute hat die Fraktion keine Antwort erhalten. „Es reicht nicht aus, wenn die politisch Verantwortlichen und der Stadtwerkevorstand sich auf die Schulter klopfen, dass nun endgültig das Kohlekraftwerk vom Tisch ist. Der Blick muss nun mit Vernunft in Richtung Zukunft gehen und dazu brauchen wir Blockheizkraftwerke und neue Speichertechnologien“, so Mehler. 

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