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Dezernent Sitte soll Maßnahmen bei einem Atomunfall in Deutschland erläutern

ÖDP/Freie Wähler fragen nach Notfallplan für Mainz:

Mainz. Auch in Deutschland muss jederzeit mit einem Super-GAU in einem Atomkraftwerk gerechnet werden. Der Atomunfall in Japan zeigt, dass selbst bei höchsten technischen Sicherheitsstandards ein Restrisiko bestehen bleibt. Die Stadtratsfraktion ÖDP/Freie Wähler hat daher Christopher Sitte, der als Dezernent für Ordnungswesen auch für den Katastrophen- und Zivilschutz zuständig ist, gebeten zu erläutern, wie sich Mainz auf einen möglichen Super-GAU vorbereitet hat.

 

„Wir wollen von Herrn Sitte wissen, welche Sofortmaßnahmen für Mainz im Fall der Fälle vorgesehen sind. Ob Evakuierungspläne vorliegen, und wie die Mainzer Bevölkerung sich hierüber informieren kann“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Dr. Claudius Moseler.

 

Auch die Versorgung der Bevölkerung mit Jodtabletten sollte aus Sicht der Stadtratsfraktion eindeutig, effizient und mit höchster Rücksicht auf die Gesundheit der Mainzer Bevölkerung geklärt sein. „Jodtabletten werden für einen Umkreis von 25 km in den entsprechenden Gemeinden vorgehalten. Doch gibt es in Mainz entsprechende Abgabestellen? Wenn ja, wo befinden sich diese? Oder wäre vielleicht sogar eine flächendeckende Verteilung an alle Haushalt im Vorhinein sinnvoll?“ fragt Moseler den Ordnungsdezernenten.

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