Pressemitteilung
Kürzung des Rosenmontagsumzugs 2026
ÖDP-Stadtratsmitglied Dagmar Wolf-Rammensee bezieht Stellung
Dagmar Wolf-Rammensee, ÖDP-Stadtratsmitglied
Die Verantwortlichen haben beschlossen, den Rosenmontagsumzug aus Sicherheits-, Logistik- und Attraktivitätsgründen bedeutend zu kürzen. Diese Entscheidung wurde bereits breit diskutiert und medial begleitet. Dennoch bleiben offene Fragen, insbesondere für jene, die sich zum Teil seit über 30 Jahren aktiv am Umzug beteiligen.
ÖDP-Stadtratsmitglied Dagmar Wolf-Rammensee greift dieses Thema auf und bittet darum, die Streichungen nach den Erfahrungen in diesem Jahr erneut zu prüfen. Ziel ist es, gemeinsam offene Fragen und mögliche Lösungen, insbesondere mit den betroffenen Vereinen und Institutionen aus Mainz zu erörtern. Dazu zählen unter anderem die Bäcker- und Metzgerinnung, Mainzer Winzer, Bootsschulen, der Mainzer Ruderverein, Guggemusik Meenzer Rhoigeister, das Mundart-Theater Meenzer Rhoiadel, sowie die Industrie- und Handelskammer, deren diesjähriges Jubiläum zudem leider nicht gewürdigt wurde.
Die Sozialarbeiterin und Stadträtin der ÖDP Wolf-Rammensee, tätig im Bereich der Jugendarbeit, betont die enorme positive Imagewirkung des Handwerks insgesamt. Sie sieht darin eine große Chance, junge Menschen zu erreichen und für handwerkliche Berufe zu begeistern: „Da kann ich noch so viele Berufsmessen besuchen, doch diese Emotionalität erreiche ich nicht“, betont Wolf-Rammensee. „Hier bei uns in Mainz geht es um Emotionen, und das allein schafft unser Rosenmontagsumzug“, so die Stadträtin weiter.
Die ÖDP setzt sich dafür ein, den Dialog mit allen Beteiligten zu suchen und die Vielfalt des Rosenmontagsumzugs auch künftig sichtbar zu erhalten.
