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ÖDP zu Autobahnlärm in Marienborn:

Gemeinsam agieren - Fakten auf den Tisch – Geschwindigkeit reduzieren

Marienborn. Die ÖDP in Marienborn zeigt sich besorgt über die politische Diskussion zum Lärmschutz in Marienborn. „Derzeit fahren einige politische und gesellschaftlichen Kräfte in Marienborn jeweils ihren eigenen Kurs ohne Absprache und Koordination mit anderen Gruppen im Stadtteil, anstatt damit gemeinsam gestärkt gegen den unerträglichen Autobahnlärm vorzugehen“, so die beiden Ortsbeiratsmitglieder Dr. Claudius Moseler und Josef Deibele. „Wir bitten die Verwaltung nunmehr dringend die Berichterstattung der Fachbehörden zum geplanten A60-Ausbau und möglichen Lärmschutzmaßnahmen vorzubereiten, damit eine fachliche Diskussion stattfinden kann und alle Informationen auf dem Tisch liegen.“

„Wir brauchen endlich Klarheit unter welchen Umständen welche Lärmschutzmaßnahmen für Marienborn möglich sind. Wir müssen dafür das Beste für die 4000 Einwohnerinnen und Einwohner herausholen. Daher ist für uns eine Debatte über dem Umfang des Ausbaus derzeit noch verfrüht“, betont Moseler, der auch für Marienborn im Stadtrat sitzt. Leider hatten auch die Ampelfraktionen im Mainzer Stadtrat unseren Antrag auf Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit für die A 63 im Bereich Marienborn nicht zugestimmt. „SPD, Grüne und FDP haben unseren Antrag abgelehnt und die Chance verpasst, sich klar für eine effektive und rasch umsetzbare Maßnahme zur Lärmreduzierung zu positionieren.“

Moseler und Deibele fordern die Wiederherstellung der ursprünglichen Höchstgeschwindigkeit (100 km/h) oder gar eine Absenkung auf 80 km/h (z.B. in der Nacht) zur Verbesserung des Lärmschutzes zu erwirken. Derzeit ist für die A 63 im Bereich von Marienborn eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h zulässig. „Auch die Einberufung einer Einwohnerversammlung in Marienborn zum Thema Lärmschutz ist für die ÖDP in Marienborn ebenso zwingend erforderlich.“

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