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ÖDP zur Landesgartenschau

ÖDP für mehr Planungszeit

Die Landesgartenschau 2026 ist ein Großprojekt, welches, wenn es gut durchdacht ist, das Potential hat die ganze Stadt dauerhaft aufzuwerten und gegen die künftigen Herausforderungen wie z. B. die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Begrüßenswert im vorliegenden Konzept ist aus Sicht der ÖDP die angedachte Aufwertung des römischen Mainz. Kritisch sehen wir dagegen die Überplanung bereits gestalteter und intensiv genutzter Freizeitflächen wie Volkspark und Rheinufer. Der Nutzungsdruck dieser in Mainz raren Flächen ist bereits jetzt sehr hoch. In Anbetracht der verdichteten und im Sommer hitzebelasteten Innenstadt ist der Verzicht auch nur von Teilen dieser Flächen während vieler Umbau- und Ausstellungsmonate für die ÖDP nicht hinnehmbar.

Die gesamte Stadt muss von der Landesgartenschau profitieren. „Die Projekte dürfen nicht nur kosmetischer Natur sein“, ergänzt Ingrid Pannhorst, baupolitische Sprecherin der ÖDP-Fraktion. Für ein gelungenes und attraktives LGS-Konzept fehlt aus Sicht der ÖDP das Innovative, das bestaunenswerte Novum, das etwa die Herausforderung einer satten Durchgrünung der dicht bebauten Stadt oder ein neues experimentelles Projekt mit Vorbildcharakter bieten könnte. „Wir sind nicht grundsätzlich dagegen, finden aber, dass es an der Schwerpunktsetzung hakt. Gerade für die so stark nachverdichtete Neustadt müssen endlich innovative Ideen her“ findet Fraktionsvorsitzender der ÖDP-Stadtratsfraktion, Dr. Claudius Moseler.

Da die Planung offensichtlich noch in den Kinderschuhen steckt, ist auch noch nicht klar, wie die Besucherströme geleitet werden können oder wie die Parkplatzsituation in den entsprechenden Bereichen gestaltet wird. Daher stellt sich für die ÖDP die Frage, ob ein gelungenes LGS- Konzept nicht mehr Planungszeit erfordert.

Ingrid Pannhorst

Dr. Claudius Moseler