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ÖDP/Freie Wähler bemängeln katastrophale Standortpolitik

Schule für Clowns:

Mainz. Die Stadtratsfraktion ÖDP/Freie Wähler kritisiert, dass der „Schule für Clowns“ nach 17 Jahren als Mieter auf dem Layenhof Knall auf Fall gekündigt wurde. Wieder einmal müssen sich städtische Beteiligungen und die Stadt fragen lassen, wie sie mit Unternehmen aus Kultur und Wirtschaft umgehen. Ob bei der Umsiedlung des Technologie und Innovation Zentrums (TIZ) in die Bonifatiustürme, der Standortsuche für die Mogat-Werke oder nun bei der Kündigung der staatlich anerkannten Clownschule auf dem Layenhof; die GVG Spitze stellt die Betroffenen einfach vor Tatsachen und wartet dann wie groß der Widerstand gegen die Entscheidung ist. „Verlässliche Standortpolitik sieht anders aus“, sagt Gerhard Wenderoth, wirtschaftspolitischer Sprecher von ÖDP/Freien Wählern. „Mieter von Immobilien oder Grundstücken der Stadt sind offenbar dem ständigen Risiko ausgesetzt, unvermittelt eine kurzfristige Kündigung zu erhalten“, so Wenderoth weiter.

 

Angeblich hat die GVG bei einer statischen Überprüfung Sicherheitsmängel festgestellt. Die Wände der Schule sollen so marode sein, dass eine Vermietung unmöglich erscheint. „Bestehen dann nicht auch für andere Mieter erhebliche Sicherheitsbedenken?“ fragt Wenderoth.

Umso widersprüchlicher ist, dass GVG-Chef Franz Ringhoffer nun wieder zurückrudert und sagt, die Clown-Schule könne auf dem Layenhof bleiben, sofern es keine neuen Erkenntnisse über die Gebäudesicherheit gebe. „Entweder gibt es erhebliche Sicherheitsmängel und das Gebäude ist zu räumen oder es gibt sie nicht.“ ÖDP/Freie Wähler appellieren an die GVG, sich grundsätzlich um gemeinsame Ergebnisse mit Mietern zu bemühen. Für die Clownschule wäre es wichtig, innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden.

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